Rezension „Firefight“



Titel: Firefight
Autor: Brandon Sanderson
Reihe: Die Rächer 2/3
Rezension zu Band 1
Format: gebunden mit Schutzumschlag
Preis: 17,99 €
Seitenanzahl: 464
ISBN: 978-3-453-26900-2
Meine Wertung: 4,5/5 Herzchen
Verlag: Heyne fliegt
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Über den Autor

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seiner Steelheart-Trilogie und den epischen Sturmlicht-Chroniken ist Brandon Sanderson auch in Deutschland einer der großen Stars der Fantasy. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

Klappentext

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt …

Leseprobe

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Cover

Ist dieses Cover nicht fantastisch? Auf dem ersten Band gab es jede Menge Stahl zu sehen, auf diesem Band regiert „Firefights“ Fähigkeit. Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber es passt fantastisch und die Farben sind wunderbar feurig. Ich finde es klasse.

Über das Buch

„Ich sah Calamity aufgehen“ (S.7)
Steelheart, der titelgebende Epic des ersten Bandes ist besiegt. Doch mit seinem Tod ist Davids Mitgliedschaft bei den Rächern noch lange nicht beendet. Zusammen mit dem Rächer-Team unter der Führung des Profs macht sich David auf den Weg nach Babilar, dem ehemaligen New York City, dass von der mächtigen Epic Regalia beherrscht wird. Dort scheint etwas großes vor sich zu gehen und Regalia und ihre Schergen stellen David vor eine schwierige Herausforderung.
Und dann wäre da auch noch Megan, die Frau, die David liebt, die Frau, die auch als „Firefight“ bekannt ist, und ebenfalls zu den Epics gehört. David kann einfach nicht glauben, dass er sich in ihr getäuscht hat, doch ihr noch einmal zu vertrauen könnte ihn das Leben kosten.
Zusammen mit seinen Gefährten stellt sich David der Gefahr und beweist dabei immer wieder Mut, Einfallsreichtum, seine Intelligenz und vor allem eine große Portion Risikobereitschaft. Für ihn gibt es keine halben Sachen. Obwohl David manchmal ein sehr eigensinniger Charakter ist, mag ich ihn als Protagonisten sehr gerne. Er ist clever, lässt sich niemals unterkriegen und gibt immer alles. Im Vergleich zum ersten Band merkt man immer deutlicher, wie sehr in die Ereignisse verändert haben und er an ihnen gewachsen ist. War er anfangs noch ein Nerd mit einer unglaublichen Obsession für Epics, insbesondere für Steelheart, so ist er nun ein geschickter und waghalsiger Kämpfer, der es mit Hilfe seines Teams schafft, sogar mächtige Epics auszuschalten. Er ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Charakterentwicklung. Über die anderen Charaktere, leider auch über den sehr interessanten Prof, erfährt man leider nicht so viel. Dies ist allerdings auch Story-bedingt, da die Rächer sich einander aus Sicherheitsgründen nicht zu viel Preis geben. Dennoch gab es ein paar Charaktere, die ich besonders mochte, allen voran die junge Ingenieurin Mizzy, die mit ihrer übersprudelnden Art einfach begeistern kann.
Am Anfang bin ich gut in die Geschichte herein gekommen, auch wenn es erst recht langsam angelaufen ist. Einmal in Babilar angekommen nicht die Spannung durch die anhaltende Bedrohungssituation und diverse Ereignisse jedoch schnell zu und vor allem im letzten Drittel geht es richtig zur Sache. 
„Wir töten Verbrecher, Mizzy.« Ich hob die Hand, legte die Kette an und stand auf. »Wir üben Gerechtigkeit an denen, die gemordet haben. Wir töten sie nicht für das, was sie sind. Wir töten sie, weil sie andere Menschen bedrohen“. (S. 397)

Fazit

„Firefight“ ist ein gut gelungener Mittelteil, der einen gekonnten Auftakt zum großen Finale bietet und einiges an Spannung, Emotionen und Charakterentwicklung mit sich bringt. Her mit dem großen Finale.

Vielen Dank an Heyne fliegt für das Rezensionsexemplar.
Eure




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